Wir wünschen Euch einen guten Rusch ins Neue Jahr ! Renate und Jürgen
#1

Bald mehr Geld bei der Pflege Demenzkranker zu Hause

in Pflegenotstand 01.07.2012 16:29
von rote-Lola • Besucher | 589 Beiträge

Hei,

ich hörte es in den Nachrichten und war mal googeln, was sich denn bei der Pflege Demenzkranker zu Hause in Zukunft verbessern soll.

Ich suche mal im Internet nach mehr und konkreteren Infos .. auf jeden Fall soll es ab 1.1.2013 mehr Geld geben, wenn ich das richtig verstanden habe.

LG
Renate

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#2

RE: Bald mehr Geld bei der Pflege Demenzkranker zu Hause

in Pflegenotstand 01.07.2012 16:30
von rote-Lola • Besucher | 589 Beiträge

http://nachrichten.rp-online.de/wirtscha...ranke-1.2892406

Berlin Pflegereform: Mehr Hilfe für Demenzkranke
VON EVA QUADBECK - zuletzt aktualisiert: 30.06.2012 - 02:30

Berlin (RP). Für Demenz-Kranke, die zu Hause betreut und versorgt werden, stehen je nach Pflegestufe und Art der Betreuung ab dem 1. Januar 2013 zwischen 70 und 225 Euro monatlich zusätzlich zur Verfügung. Davon betroffen sind bundesweit etwa 500 000 Fälle.

Begleitet von scharfer Kritik aus Opposition und Sozialverbänden hat der Bundestag das Gesetz zur Pflegereform verabschiedet. Herzstück sind die zusätzlichen Hilfen für Demenzkranke und ihre Angehörigen. Zur Finanzierung der zusätzlichen Pflegeleistungen, der besseren Reha-Möglichkeiten für die Angehörigen und neuer Wohnformen für alte Menschen steigt der Beitragssatz zur Pflegeversicherung ebenfalls zum 1. Januar 2013 um 0,1 Prozentpunkte auf dann 2,05 Prozent (Kinderlose: 2,3 Prozent).

Zudem fördert der Staat künftig eine private Pflege-Zusatzversicherung mit monatlich fünf Euro. Ähnlich wie bei der Riester-Rente sollen sich die Bürger mit einem weiteren Versicherungsvertrag für den Pflegefall zusätzliche Leistungen sichern. Bereits heute müssen die Pflegebedürftigen auch ihre Rente einsetzen, um die Pflege zu finanzieren. Für einen Heimplatz in Pflegestufe 3 zahlt die Pflegeversicherung höchstens 1800 Euro. Ein Platz kostet aber bis zu 3500 Euro pro Monat.

Die heftigste Kritik erntete der Reform-Teil zum Aufbau einer privaten Pflegeversicherung. "Der Pflege-Bahr ist unsozial und überflüssig", sagte die Grünen-Abgeordnete Elisabeth Scharfenberg. Als "Geschenk an die Versicherungswirtschaft" bezeichnete die Linken-Abgeordnete Martina Bunge die private Zusatzversicherung.

Die Sozialverbände zeigten sich vom Umfang der Pflegereform enttäuscht. Sie sei "völlig unzureichend", sagte die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher. Die Pflege brauche mehr Geld.

Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) verteidigte sein Gesetz. In vielen europäischen Ländern müssten Sozialleistungen gekürzt werden. "Wir weiten sie aus", betonte er.
Quelle: RP

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#3

RE: Bald mehr Geld bei der Pflege Demenzkranker zu Hause

in Pflegenotstand 01.07.2012 16:42
von rote-Lola • Besucher | 589 Beiträge

http://www.focus.de/finanzen/news/wirtsc...aid_775590.html

Der Sozialverband VdK hält die am Freitag vom Bundestag beschlossene Pflegereform für „völlig unzureichend“.
...
Debatte um Pflegereform – Sozialverband VdK: „Völlig unzureichend“ - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtsc...aid_775590.html

Es werde zwar etwas mehr Geld für Menschen mit Demenz-Erkrankungen geben, sagte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher den „Ruhr Nachrichten“ (Samstag): „Doch für Beträge zwischen 4,00 Euro und 7,50 Euro pro Tag können sich Pflegende keine nennenswerte Entlastung leisten.“

Die Pflegereform tritt am 1. Januar 2013 in Kraft. Altersverwirrte, die nicht in eine Pflegestufe eingruppiert sind, können dann erstmals Pflegegeld von 120 Euro oder Sachleistungen von bis zu 225 Euro bekommen. Der Beitragssatz steigt von 1,95 auf 2,05 Prozent. Eingeführt wird auch eine staatliche Förderung privater Pflegezusatzversicherungen. Pro Monat werden die Policen mit fünf Euro bezuschusst.

Der Verband der privaten Krankenkassen begrüßte die Förderung. Damit bestehe nun die Chance, aus einer Teilkasko-Absicherung des Pflegefalls eine Vollkasko-Absicherung zu machen, sagte der Verbandsvorsitzende Reinhold Schulte den „Westfälischen Nachrichten“ (Samstag). Für einen monatlichen Mindestbeitrag von 15 Euro werde die Pflegeversicherung zum Beispiel ein monatliches Pflegetagegeld in Höhe von 600 Euro in der Pflegestufe 3 auszahlen.
...
Debatte um Pflegereform – Sozialverband VdK: „Völlig unzureichend“ - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtsc...aid_775590.html

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#4

RE: Bald mehr Geld bei der Pflege Demenzkranker zu Hause

in Pflegenotstand 01.07.2012 16:45
von rote-Lola • Besucher | 589 Beiträge

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/b...raege-Mehr.html

Mehr Geld für Demenzkranke
Bundestag beschließt mit Koalitionsmehrheit Pflegereform / 2013 höhere Beiträge

BERLIN - Demenzkranke können auf mehr Geld hoffen, Beitragszahler müssen sich auf höhere Beiträge einstellen. Mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen hat der Bundestag am Freitag die Pflegereform verabschiedet. SPD, Grüne und Linke lehnten das Gesetz geschlossen ab. Auf scharfe Kritik stieß vor allem die Regelung zur Förderung der privaten Pflegevorsorge, die die Regierung noch in letzter Minute nachgereicht hatte. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sprach von einem guten Gesetz; die Opposition von einem Reförmchen. Auch die Sozialverbände kritisierten die Reform als nicht weitreichend genug, um die Pflegeversicherung zukunftsfest zu gestalten.

Der Beitragssatz steigt zum 1. Januar 2013 von 1,95 auf 2,05 Prozent. Von den rund 1,1 Milliarden Mehreinnahmen im nächsten Jahr sollen vor allem Demenzkranke profitieren. Altersverwirrte, die bislang keiner Pflegestufe zugeordnet sind, können zusätzlich zu den monatlichen Betreuungspauschalen von 100, beziehungsweise im Härtefall 200 Euro, erstmals ein Pflegegeld von 120 Euro oder bis zu 225 Euro für die Betreuung durch einen ambulanten Pflegedienst bekommen. In der Pflegestufe I erhöht sich das Pflegegeld auf 305 Euro (Pflegestufe II: 525 Euro); die Kostenübernahme für Leistungen der Pflegedienste steigt auf 665 Euro (Pflegestufe II: bis zu 1250 Euro).

Zudem wurde eine Förderung neuer Wohnformen, sogenannter Pflege-WGs, beschlossen. Für deren Gründung ist ein Betrag von bis zu 2500 Euro pro Bewohner und 10 000 Euro je Wohngruppe vorgesehen.

Fünf Euro im Monat, 60 Euro im Jahr soll zudem der Staat beim Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung künftig dazugeben. SPD, Grüne und Linke warfen der Regierung vor, nur Besserverdienende zu bedienen. (Von Gabi Stief)

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#5

RE: Bald mehr Geld bei der Pflege Demenzkranker zu Hause

in Pflegenotstand 01.07.2012 16:45
von rote-Lola • Besucher | 589 Beiträge

Wenn es denn soweit ist, mal schauen, wie sich das alles in der Realität auswirkt und ob den Pflegenden da wirklich ein bisschen geholfen wird.

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